Bericht und Fotos von Balmhorn 3698 M.ü.M..:

 

Datum: 03./04. Oktober 2009

Schwierigskeitsgrad: WS  (keine Kletterstellen, übrige ist T4)

Höhenmeter am 2. Tag: Aufstieg 1680 Meter, Abstieg 1830 Meter

Dauer: Aufstieg 5.45 Std., Abstieg 4 Std. (ohne Pause)

Wer: Urban und ich

 

Route:

1. Tag: mit der Seilbahn nach Sunnbüel, dann zu Fuss zu Berghotel Schwarenbach,

Dauer ca. 1 1/2 Std. Höhenmeter: Abstieg 65 Meter dann Austieg 190 Meter.

Übernachtung bei klarem Wetter und Vollmond im Berghotel Schwarenbach.

 

2. Tag: Austehen um 4.45 Uhr, frühstücken dann Marsch um 5.35 Uhr. Auf dem Weglein und mit GPS im Dunkelheit beleuchtet wir mit Stirnlampen in Richtung Moräne. Dann bei 2800 M.ü.M. vor dem Zugang aufs Zackengrat queren wir eher links hinauf. Wir betraten die flachen Platten etwas steil hinauf. Weiter rechts lag ein Gletscher voll mit Geröll bedeckt. Zum Teil voll blank mit Wassereis bedeckt. Das ist die heikelsten Stelle, darum halten wir immer links nach oben.

Oben auf dem Zackengrat bei 3020 M.ü.M. angekommen kam die Sonne auf uns und wir bewunderten schon die Bergpanorama vom Süden. Wunderbar! So klar war das Wetter.

Auf dem Zackengrat gingen wir weiter bis zum Gletschereintritt auf 3360 M.ü.M.. Dort Steigeisen anschnallen und wir gingen weiter bis zum Vorgipfel vom Balmhorn. Ein kurzes Blick rundherum, machten wir wegen der Spalte eine grosse Bogen herum und gingen weiter bis zum Hauptgipfel 3698 M.ü.M.. Oben um 11.20 Uhr angekommen, genossen wir die tolle Aussicht rundherum. Traumhaft! Man kann Mont Blanc, Grand Combin, Mischabel und die anderen Gipfel sehr gut erkennen. Wir machten oben einen Rast, nicht sehr lange, weil oben ein kalter Wind bliess, gingen wir schon nach etwa 45 Min. wieder hinunter. Wir gingen fast die gleichen Route zurück, nur bei der Zugang vom Zackengrat gingen wir auf dem Gletscher. Es war nicht einfach den sehr aperen Gletscher zu betreten und wir schafften bis ganz unten. Dann auf der Moräne bis zum Tal hinunter, weiter bis zum Bahnstation von Sunnbüel. Angekommen sind wir um 16 Uhr bei der Bahnstation. Wir waren ganz erschöpft von der anstrengenden Tour.

Es hat sich sehr gelohnt. Es ist aber zu empfehlen, die Tour im Sommer zu unternehmen, wenn der Zugang zu Zackengrat noch Schnee liegt und viel einfacher ist.

 

Fotos 1. Tag:

Fotos 2. Tag: