Bericht und Fotos von Rinderhorn, 3448 M.ü.M..

                                                                                                      Zurück zu Hochtouren

Rinderhorn (Vergrösserung anklicken)
Rinderhorn (Vergrösserung anklicken)

Datum: 09./ 10. Oktober 2010

Schwierigskeitsgrad: bis Sunnbüel- Schwarenbach- P2340 bei Tschalmeten: T2

                                   Schwarenbach- Rinderhorn: WS

Höhenmeter: zwei Tagen gesamt Auf und Abstieg: 1800 Meter (grob geschätzt)

Dauer: 2. Tag: ca. 7 Std

Wer: Urban, Peter und ich

 

Route:

Sunnbüel- Arvenwald- Schwarenbach- P. 2340 bei Tschalmeten

Schwarenbach- P. 2229- Rindersattel- P. 3197- Gipfel

dann gleiche Route zurück- ohne Überquerung durch den Arvenwald

 

Am ersten Tag gemütlicher Wanderung von Sunnbüel nach Schwarenbach. Peter und ich gingen durch den Arvenwald und wollten die kleinen Seeli anschauen, doch die sind trocken. Dann geht`s weiter zum Berghotel Schwarenbach. Da Urban erst später kommt, machten wir eine kleine Wanderung zu einem namenlosen Pass und schauten etwas um. Nach kurzer Schau gingen wir wieder ins Hotel zurück.

Am Sonntag brachen wir nach dem Frühstuck um 6.30 Uhr auf. Auf etwa 2600 M.ü.M. erreichten wir ein grosses Geröllfeld und gingen dann steil hinauf zum Rindersattel. Ab Rindersattel auf dem breiten Grat zum Punkt 3197, wo dort ein steiles Firnfeld beginnt. Der Firnfeld weist etwa 40 Grad Steilheit auf und wir gingen mit Steigeisen und Pickel in Zickzack hinauf. Oben etwas flacher, erreichten wir nach 3 1/2 Stunden den Gipfel. An diesem Datum am 10.10.10 und 10.10 Uhr sind wir auf dem Gipfel, Zufall oder nicht? Interessant.

Wir genossen die schöne Aussicht. Leider war die Sicht nach Süden wegen komischer Wetterverhältnisse schlecht, aber man kann noch alle Berge gut erkennen. Richtung Norden- tiptop!

Auf dem Gipfel hatte es keinen Platz für alle, also gingen wir etwas weiter weg vom Gipfelgrat weg und suchten genügend Platz um etwas zu essen und trinken.

Dann, wie immer, gingen wir zurück, die gleiche Route hinunter. Trotz im Oktober gab dort überraschend sehr gute Hochtourenverhältnisse, obwohl es in den letzten Tagen auch geschneit hatte.

Unten erreichten wir den offiziellen Wanderung von Gemmi nach Sunnbüel mit viel Verkehr.  Im Berghotel Schwarenbach assen wir ein sehr feines Zwetschenkuchen.  Dann gingen wir nach Sunnbüel zurück und müssten wegen Hochnebel die Bergsonne verabschieden!

 

Fotos: