Bericht und Fotos von Schiesshorn, Gletscher Ducan und Piz Murtel Trigd (Nordgipfel)

Details:                                                                                          Zurück zu Tabelle

 

Schiesshorn:            2605 M.ü.M.          

Gletscher Ducan:      3019 M.ü.M.

Cuolm da Latsch:      2296 M.ü.M.

Piz Murtel Trigd:        2845 M.ü.M.

 

Datum:12. bis 14. Februar 2011

Schwierigskeitsgrad: Schiesshorn WS+, Gletscher Ducan -ZS, Cuolm da Latsch WS, Piz Murtel Trigd (Nordgipfel) -ZS. Alle laut SAC Tourenbuch.

Höhenmeter: 1. Tag: Gipfelaufstieg mit Gegenaufstieg Bärentaler Furgga, 1230 HM

                    2. Tag: Gipfelaufstieg mit Gegenaufstieg Cuolm da Latsch,   1700 HM

                    3. Tag: Gipfelaufstieg,      1090 HM

innert drei Tagen gesamt: 4020 HM

Dauer: nur Gipfelaufstieg Schiesshorn cirka 3 Std.

           Gipfelaufstieg Gletscher Ducan 4,15 Std. mit Gegenaufstieg Cuolm d. Latsch 1 Std.

           Gipfelaufstieg Piz Murtel Trigd (Nordgipfel) 3,25 Std.

Wer: Mark und ich, auch Peter auf dem Schiesshorn, Urban bis 2. Tag.

 

1. Tag:                                                                                            Fotos hier!

Route: Arosa P. 1609 bei Stausee- Furggawald- Furggabödeli- Obersäss- P. 2411- Gipfel Schiesshorn- P. 2509 bei Amselegg- ca. P. 2590 bei Bärentaler Furgga- Ufem Tritt- Bärentaler Alp- Glaris (Ortolfi)

 

Bei schönerem Wetter gemütlicher Aufstieg von Arosa nach Schiesshorn. Wir sind zu viert. Oben angekommen genossen wir eine schöne Aussicht nach Arosa hinunter, auch die rundum liegeneden Gipfeln. Dann kurzer Abfahrt, wieder Gegenaufstieg nach Bärentaler Furgga, dann wieder aber steiler Abfahrt nach Bärentaler Alp. Die Piste ist hart, mit Bruchharsch und nur wenig noch Pulverschnee. Von Alp auf die schneebedeckte Strasse und nachher wegen Schneemangel teils zu Fuss nach Glaris hinunter.

Mit dem Bus nach Monstein. Übernachtung in Monstein.

 

2. Tag:                                                                                           Fotos hier!

Route: Monstein- Oberalp- Bodmen- Fanezfurgga- Ducanfurgga- Ducangletscher- Gletscher Ducan- Ducanfurgga- Val da Stugl- ca. P. 2090- P. 2191- P. 2161- Zoppas- Cuolm da Latsch- Tranter Funtanas- Chavagl- Pro d`Men- Latsch

 

Start in Monstein. Dort steht die höchstgelegene Bierbrauerei Europas. Peter hatte eine Magenverstimmung und fuhr alleine nach Hause. Wir sind dann zu dritt. Langer Aufstieg via Bodmen zu zwei Pässen vorbei nach Ducangletscher. Dort empor bis zum Fuss des Gipfelhanges. Dann zu Fuss steil bis Felskopf und rechts umgehend bis zum Gipfel. Leider war der Himmel bewölkt. Nur ein paar Sonnenstrahlen kamen heraus. Wir können trotzdem  die vielen Gipfeln sehen, da die Wolken hoch sind.

Steiler Abstieg bis Skidepot, dort trennten wir Urban, weil er nach Hause müsste. Mark und ich fuhren dann weiter nach Alp Zavretta dann zu einer sehr flachen Gipfel Cuolm da Latsch hinauf. Kurzer Rast oben, machten wir auf die Abfahrt nach Latsch bereit. Da der Hang südseitig ist, hat es Schnee bis auf ca. 2000 M.ü.M.. Den Rest müssten wir ab und zu den Ski tragen. Falls Schneeresten fuhren wir noch mit dem Ski hinunter. In Latsch machten wir Autostopp und als ein erstes Auto ankam, nahmen sie uns mit und brachten uns nach Bergün hinunter. Dann Bahnfahrt nach Preda und dort übernachteten wir noch eine Nacht.

 

3. Tag:                                                                                           Fotos hier!

Route: Chaviosch bei Preda- Dorf Preda- Palpuogna- Lai da Palpuogna- Seelein bei P. 2174- P. 2518- Tälchen unterhalb Gipfel- Gipfel "K2" von Bergün

 

Dank Föhn sonniges Wetter. Ziel einen Nordgipfel des Piz Murtel Trigd, wird in Bergün und Umgebund auch K2 genannt. Warum das so ist, weiss ich nicht. Ziemlich steiler Aufstieg, für uns eine interessante Skitour. Nach 3,25 Std. erreichten wir den Gipfel. Wir sahen eine Wolkenwand, eine Föhnwalze. Zum Glück hatten wir oben schönes Wetter und wir genossen die schöne Aussicht vorallem nach Norden. Man kann bis nach Bergün sehen.

Dann wegen grössteils harter Schnee und teils Bruchharsch wieder anangenehme Abfahrt die gleiche Route nach Preda hinunter. Langsame Heimfahrt ins Mittelland.

 

Es war gesamt eine schöne, aber wegen schlechter Schneeverhältnisse eine anstrengende Tour. Es lag noch viel zu wenig Schnee und die Schneeverhältnisse nicht opitmal. Am dritten Tag auf dem "K2" waren wir während der ganzen Tour ganz alleine unterwegs. Wir kommen nächstes Mal wieder.