Rottällihorn- Rotondohütte SAC- Gross Muttenhorn 3099 M.ü.M., UR

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Datum: 29. und 30. Januar 2011

Schwierigkeitsgrad: ZS- S

Höhenmeter gesamt: in zwei Tagen, über 2320 HM

Dauer: 1. Tag: Aufstieg Rottällihorn: 4.25 h (Distanz: 8.9 km)

           2. Tag: Aufstieg Gross Muttenhorn: 3.50 h

Wer: Urban und ich

 

Route innert zwei Tagen:

Realp- Golfplatz Biel- Laubgädem- Hint. Schweig- Ober Chäseren- Stelliboden- P. 2560- Skidepot ca. P. 2860- Gipfel Rottälli- Rottällipass- P. 2609- Rotondohütte SAC.

 

Rotondohütte SAC- Leckipass- Muttengletscher- Tälchen zwischen Chli und Gross Muttenhorn- Skidepot ca. P. 2940- Gipfel- P. 3005- Muttgletscher- P. 2495- P. 2488 (Gratschliecht) - Furkapass- Strasse nach Hotel Tiefenbach- Rest. Galenstock- Realp

 

Plan:

Realp- Rottällihorn
Realp- Rottällihorn
Gross Muttenhorn
Gross Muttenhorn

Bericht:

Am ersten Tag bei gutem Wetter eine lange Tour von Realp nach Rottällihorn. Vom Süden kamen immer wieder Wolken nach Norden vorbei. So schlimm war das nicht. Es waren sehr viele Skitourler in der Gegend und suchten in fast alle Richtungen nach oben. Nach fast 8.9 Kilometern erreichten wir den Sattel von Rottällihorn und den Rest gingen wir zu Fuss bis zum Gipfel. Wir müssten unsere Ski am Rücksack anbinden und hochtragen. Auf dem Gipfel angekommen, genossen wir bei Sonnenschein die Aussicht. Die Sicht nach Norden war gut, Richtung Süden eher schlecht. Nach etwa 45 Minuten auf dem Gipfel fuhren wir die steile Flanke nach Rottällipass hinunter. Dann mit schönen und weichen Pulverschnee nach Rotondohütte SAC hinunter.

 

Am zweiten Tag, am Sonntag war nicht die vorhergesagte Wetterbesserung im Süden gekommen. Als wir am Morgen aufwachten, war es oben auf etwa 2900 M.ü.M. neblig. Wir warten noch auf die Auflockerungen und als viele Skitourler trotz nicht optimalen Wetterverhältnissen unterwegs waren, beschlossen wir doch auf die Tour nach Gross Muttenhorn zu gehen. Wir hofften zwar, dass die Nebel bald weg veschwindet, weil wir sahen, dass im Norden blauer Himmel blickten. Doch leider war die ganze Tour unter einem Nebeldecke und auf dem Gipfel im Nebel. Wir gingen wie die anderen Leuten bis zum Skidepot vom Gross Muttenhorn. Wie auf dem Rottällihorn schnallten wir unsere Ski wieder am Rücksack an und bereiteten auch die Steigeisen an. Zwar hatte es gute Trittschnee, doch der Gipfel ist etwas ausgesetzt. Wir müssten auch einigen Schlüsselstellen klettern. Wir standen im Stau, da vorne eine grosse Gruppe vorausging. Wir hatten ja Zeit... nach 150 Höhenmeter zu Fuss erreichten wir im Nebel den Gipfel. Auch von oben könnten wir die Gruppe nicht überholen, da kaum Ausweichmöglichkeiten gab. Dann fuhren wir mit dem Ski teils sehr steil zu Muttgletscher hinunter. Wir trennten eine Gruppe und fuhren mit zwei weiteren unbekannten Leute nach Furkapass hinunter. Wir travesieren einen Hang mit Harscheisen nach Furkapass. Von dort auf die verschneite Strasse nach Realp hinunter.

Eigentlich ist Gross Muttenhorn eine schöne und bekannte Gipfel, da eine grandiose Aussicht rundherum und vorallem eine schöne Blick nach Goms bietet. Leider war es im Nebel gehüllt und wir die Sicht nur die nach unten herumliegenden Gegend zu sehen können. Schade... wir hatten nur gehofft, dass der Nebel ganz verschwindet.

Die Abfahrt auf dem Mutten/- und Muttgletscher war super! Die Hänge war nicht mit Spuren zerfahren...und noch unberührt.

Es war eine nicht leichtere Tour und auf Distanz lang. Trotz bei nicht optimalen Wetterverhältnisse eine interessante Skitour.

 

Fotos: