Bericht und Fotos vom Jungfraugebiet, inkl. Walcherhorn, Louwihorn und Äbeni Flue

Details:                                                                                          Zurück zu Tabelle

 

Mönchsjochhütte   : 3657 M.ü.M.

Walcherhorn         : 3693 M.ü.M.

Louwihorn            : 3773 M.ü.M.

Hollandiahütte      : 3240 M.ü.M.

Äbeni Flue            : 3962 M.ü.M.

 

Datum: 22. bis 24. Mai 2010

Schwierigskeitsgrad: WS bis WS+

Höhenmeter bei Aufstiegen: drei Tagen gesamt cirka 2260, dafür wegen längeren Passagen auch mehr Kilometer....

Dauer: schwierig zu schätzen, habe wegen Sehenswürdigkeiten kaum auf die Uhr geschaut. Nur am dritten Tag auf dem Äbeni Flue: Hollandiahütte- Gipfel 2`30 Stunden.

Wer: Peter und ich

 

1. Tag:                                                                                         Fotos hier!

Route: Jungfraujoch- Obers Mönchsjoch- P. 3400- Walcherhorn- zurück Obers Mönchsjoch- Mönchsjochhütte

 

Zuerst fuhren wir nach Jungfraujoch hinauf. Dort machten wir es gemütlich, ein Besuch ins Eisgrotte und auf dem Plattform mit Aussicht. Dann langsamer Aufstieg zur Obers- Mönchsjoch. Fahrt bis etwa 3400 M.ü.M.. hinunter, wieder fellen fürs Aufstieg nach Walcherhorn. Oben angekommen, toller Aussicht auch auf dem Walcherhorn. Lange blieben wir dort, beobachteten die waghalsige Abfahrten von einiger verrückten Skifahrern, die am Südostwand von Mönch hinunterbrettert...

Dann Abfahrt und wieder Aufstieg zur Hütte hinauf. Gutes Essen, aber kein guter Schlaf dort...

 

2. Tag:                                                                                            Fotos hier!

Route: Mönchsjochhütte- Sphinxstollen- ca. P. 3300- Louwitor- Louwihorn- Kranzbergfirn- P. 2940- Hollandiahütte SAC

 

Wir wollten auf dem Junfrau-Gipfel einen Versuch starten. Doch ich hatte am Vortag wegen schweren Rücksack starke Nackenschmerzen und Kopfweh. Peter war auch nicht so in Topform, also entschieden wir eine leichter Tour auf dem Louwihorn. Bei strahlendem Wetter starteten wir nicht sehr früh los. Die Schnee war schon hart genug. Zuerst fuhren wir hinunter, dann bereiteten wir unseren Fell vor und gingen auf dem Louwitour hinauf.  Auf dem Pass bogen wir rechts ab und gingen noch 100 Höhenmeter zusätzlich auf dem Gipfel zu. Etwa eine knappe Stunde sind wir oben in der Nähe von Jungfrau und genossen die schöne Aussicht. Ein kleiner Rast, dann fuhren wir auf dem zerrissenen Kranzbergfirn bis auf dem grosser Aletschfirn hinunter. Unten angekommen, herrschte schon bereits Hochsommer.  Wir liefen gemütlich leicht an die Höhe gewinnend hinauf zur Hollandiahütte.  Dort auf die Terasse blinkt schon ins Lötschental hinunter.

Dort hatten wir ein bisschen geschlafen, bevor noch zu Abendessen gingen. Schon um 21 Uhr gingen wir ins Bett.

 

3. Tag:                                                                                             Fotos hier!

Route: Hollandiahütte- Äbeni Flue-Firn- rechte Hang- Äbeni Flue- linker Hang- Äbeni Flue-Firn- Hollandiahütte- Grossi Tola- Langgletscher- P. 2000 bei Gandegga- Gletscherstafel im Lötschental

 

Der grosser Tag begann. Wir sind in Topform, auch wir hatten uns gut akklimatisiert. Meine Schmerzen am Nacken hatte sich stark verringert. Wir bestiegen auf fast 4000-er Gipfel. Nur 38 Höhenmeter fehlt... Vielleicht war wärend der kleinen Eiszeit vor 150 Jahren ein 4000- Gipfel? Oder nicht?

Wir starteten in Hollandiahütte, dann auf dem langgezogener Gletscher gemütlich hinauf. Wir stiegen eher rechts auf dem Gipfel. Dort standen bereits sehr viele Leute, ca. 40 Personen. Der Himmel war zu Glück so klar, dass wir alle Gipfeln sehen könnten, Mont Blanc bis Ostalpen. Der Aufstieg dauerte 2 Std. 30 Min.. Wundervoll! Auch warm ist es oben, meine Windjacke könnte ich im Rücksack lassen.

Nach fast eine Stunde auf dem Gipfel, SUPER Abfahrt bis ins Tal hinunter. Noch machte wir uns einen Stopp in der Hollandiahütte um unsere Sachen zu holen. Dann weiter mit zwei weiteren Personen bis auf die Moräne von Gandegga hinunter. Wir hatten bis auf etwa 2000 M.ü.M. beste Skiverhältnisse! Wie auf die Piste. Dann müssten wir unsere Ski tragen, da unterhalb 2000 Meter keinen Schnee mehr lag. Nach einer Stunde erreichten wir sehr zufrieden in Gletscherstafel. Eine sehr schöne Skitourerlebnisse!