Bericht und Fotos von und ab Lämmerenhütte/ Wildstrubel

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Datum: 08.-10. März 2010

Schwierigskeitsgrad: L  (ausser Zugang zur Hütte, Schlüsselstelle ab Lämmerenboden)

Höhenmeter: an drei Tagen gesamt 1130 Höhenmeter

Dauer: 1. Tag: Gemmi- Lämmerenhütte: ca. 1`30 Std.

           2. Tag: Lämmerenhütte- Steghorn: ca. 3 Std.

           3. Tag: Lämmerenhütte- P. 2830 bei Rote Totz Lücke: ca. 1 Std., dazu Austieg Gemmi

                      etwa 0`30 Std.

Wer: Frank und ich

 

1. Tag: gemütlicher Spaziergang mit Ski`s auf der Langlaufloipe von Lämmerenboden zur Hütte auf 2501 M.ü.M.. Schwierig ist ein kurzer aber sehr steiler Zustieg ab P. 2320 hinauf zur Lämmerenhütte. Frank schaffte es nicht und ich half ihn hochzusteigen. Nach etwa 30 Höhenmeter klappte es wieder. Sonniger Tag und sogar etwas mild. Viele Tourler geniessen vor der Hütte die Sonne.

 

2. Tag: ein leichter Aufstieg zur Steghorn auf 3146 M.ü.M.. Die Sonne scheint, aber je wir langsam in die Höhe gehen, wird der Wind immer stärker. Wir überquerten den harmlosen Steghorngletscher und gingen auf dem etwas steileren Gipfelhang zu. Der Wind blies sehr kalt und Frank bekam trotz Handschuhe-Überzug kalte Finger. Ich bekam dann Probleme mit Fellen, war zum Teil zugefroren und wir spürten auch die Kälte am Gesicht. Wir kehren etwa 3070 M.ü.M.. wieder um und fuhren ins Tal hinunter. Schade, es fehlen nur etwa 70 Höhenmeter bis zum Gipfel... Versuche ein anderes Mal wieder.

 

3. Tag: Ebensfalls auch leichter Aufstieg zur Rote Totz Lücke. Zuerst etwas oberhalb Lämmerengrat entlang, dann etwas steilere Aufstieg zum Pass. Etwa 100 Meter weiter bis zum Vorgipfel vom Rote Totz auf 2829 M.ü.M..

Abstieg gleicher Route bis Lämmerenhütte, einpacken und dann nach Gemmi zurück.

 

Alle Aufstiege sind leicht zu erreichen. Alle mit L gestuft. Auch der bekannte Wildstrubel, muss aber eine Gletscherausrüstung dabei sein. Wildstrubel wurde oft begangen.

 

Wetter:

Leider hat das Wetter nicht so mitgespielt. Anfangs bekamen wir zum Teil starke Bise und Südostströmung. Sonne gab es genügend, vorallem am Montag und am Dienstag. Dienstagnachmittag kamen die Wolken aus dem Süden. Ich schätze, wir erlebten am Dienstag einen sehr kalten Tag. Laut SLF im Internet herrschte am Dienstag bei 2000 M.ü.M. -11 bis -15 Grad. Wir waren doch viel höher unterwegs und je höher sehr windig. Es kann sein, dass wir bei 3000 M.ü.M. eventuell mehr als -20 Grad hatten. Spürbar vielleicht sogar auch -25 Grad.

Am Mittwoch war am Vormittag sehr wechselhaft und spürbar milder. Der Wind blies immer  noch zum Teil stark und während der Nacht gab es grosse Triebschneeansammlungen. Erst am Nachmittag verschlechtert sich das Wetter, aber es blieb weitgehend trocken.

 

Fotos: